24. KW vom 12.-18.06.2023
Ankommen in Spanien
So langsam komme ich in Spanien an. Ich komme den spanischen Zeiten näher. Loli hat uns in dieser Woche die Essenszeiten erklärt: Um 11 Uhr gibt es Frühstück, um 15 Uhr Mittag und um 23 Uhr Abendbrot (z.B. Bauernfrühstück). Schlafenszeit ist dann gegen 0:30 Uhr.

Ich kann immer wieder gut einschlafen, nachdem Andreas zur Arbeit los ist. Mein Plan, ihm beim Frühstück Gesellschaft zu leisten, klappt leider nicht immer. Ich werde dann meist gegen 9 Uhr munter und beginne den Tag mit Duolingo (Spanisch App, die mir Christoph empfohlen hat). Gegen 10 Uhr frühstücke ich auf der Terrasse (das ist immer schön, die Palmen und der Pool rauschen), gegen 11 Uhr spiele ich eine Stunde Saxophon, dann gehts in den Pool oder zum Atlantik und schon ist wieder Mittagszeit. Manchmal hole ich Andreas mit dem Fahrrad von der Arbeit ab. Wir telefonieren viel mit den Kindern, mit Christoph mehrmals am Tag. Am Mittwoch wird er schon aus dem Krankenhaus entlassen, er kann schon mit den Krücken gehen und seine Freunde haben sich sehr gut um ihn gekümmert. Er ist sozial gut eingebunden.
Ein kleines bisschen Heimweh verursacht die WhatsApp Gruppe „Tapas im Juni“, die am Dienstag zum Konzert von den „Les Bummms Boys“ gehen. Da wäre ich gern dabei gewesen, aber ich wurde gut mit Videos versorgt. 😉 Dafür sind wir nach einem Besuch im Leroy Merlin (dem hiesigen Baumarkt) mit unserem Vito an der Garageneinfahrt hängen geblieben und haben nun eine weitere Beule im Bus. Christoph kommentiert das mit den Worten: „Dann ist das ja nun ein richtig cooler Camper.“ Außerdem sagt Christoph noch, dass er coole Eltern hat. Das ist einfach schön zu hören.
Nachdem wir am Montag nach langer Suche mit Hilfe endlich die Stadtinformation gefunden haben, fahre ich am Mittwoch mit dem Stadtbus ins Zentrum. Die Information hat nur von 10-14 Uhr offen und ist selbst, wenn sie geöffnet hat, schwer zu erkennen. Ich bekomme dann aber meinen Stadtplan und frage noch nach einer Flamenco Tanzschule. Sie freut sich ganz doll, muss aber auch Googeln. Vom Stadtplan inspiriert gehe ich den Jakobsweg durch El Puerto. Es gibt hier wirklich schöne Ecken. Die Zeichen für den Weg zu finden, ist nicht immer einfach, aber es klappt dann doch. Es lohnt sich auch immer mal kurz halt zu machen und ein bisschen zu gucken. Die Störche auf dem Dach der Basilica Menor auf dem Plaza Espana habe ich erst nach einigen Minuten gesehen. Ich treffe mich mit Andreas nach dem Feierabend an einer Bar am Fluss auf ein Bierchen und wir freuen uns am Leben in Spanien. Am Donnerstag besucht uns Andreas ehemaliger Chef, erst auf der Terrasse, dann gehen wir ins Restaurant. Es wird viel über die Spanier und deren Mentalität, besonders in Bezug auf die Arbeit gesprochen. Freitag haben wir unsere nächste Spanischstunde. Loli besorgt mir einen Friseurtermin, nachdem sie mir mehrmals erklärt hat, was ich beim Anrufen sagen soll. Am Samstag sind wir echte Spanier und frühstücken erst um 11 Uhr. Wir bauen an/in der Wohnung, ich ziehe mit meinen Sachen mit ins Schlafzimmer und zum Abend gehen wir zum Monkey Weekend. Obwohl wir erst um 20 Uhr los sind, fängt es gerade erst richtig an. Wir wissen nicht, wo wir das Bändchen für den Eintritt herbekommen sollen, aber es sind auch genug Konzerte außerhalb. Es ist coole Stimmung, wir trinken Bierchen, lauschen den Konzerten, Tanzen und haben Spaß. Hier sind wirklich auch die kleinen Kinder noch spät unterwegs. Es beruhigt uns aber, dass auch diese teilweise kaputt/müde sind und einfach in ihren Kinderwagen schlafen. Am Sonntag gibt es neue Flip Flops von Reef für mich, da meine Badelatschen auf dem Weg zum Atlantik kaputt gegangen sind. Gut, dass es auf dem Weg gleich den richtigen Laden – Wave District – gibt, vorher gab’s noch lecker Nachos im Surf Shop Caffee. Am Abend gucken wir Tatort. 🙂






















