35. KW vom 28.08.-03.09.2023
Daniel und Karen besuchen uns/KIA/Caminito del Rey/Fahrradtour Jerez/Alcazar Jerez/Regen
Montag früh kurz vor 8 Uhr werde ich von Andreas mit dem Handy geweckt. Er hat seinen Büroschlüssel und die Sicherheitskarte vergessen, kommt also nicht aufs Gelände. Natürlich bringe ich ihm die Sachen. Wir haben noch den Seat als Vito-Ersatz, also ein Auto mit Gangschaltung. Man kann sich schon schnell an die Automatik gewöhnen, ist schon eine Umstellung wieder zu schalten. Kurz wieder in der Wohnung frühstücke ich und fahre dann zum Flughafen Daniel und Karen abholen. Sie sind gestern mit dem Zug nach Düsseldorf und heute früh von dort nach Jerez geflogen. Meine Autofahrt bis zur Wohnung war wohl der aufregendste Teil der Reise. Erst wird sich ein bisschen ausgeruht, im Pool und am Atlantik. Abends grillen wir zu viert und freuen uns, die beiden hier zu haben.




Dienstag fahren Daniel und Karen mit Bus und Fähre nach Cadiz.




Ich habe das erste Mal nach den Ferien Saxophon mit Nele. Ist wieder schön. Heute wird unser neuer KIA ausgeliefert. Da Daniel und Karen schon in Cadiz sind, treffen sie sich mit Andreas und holen zusammen das Auto ab. Es wird alles auf Spanisch erklärt. Sie hoffen, alles Notwendige richtig verstanden zu haben.

Nach knappen 2 Wochen ist nun auch der Brief von Sandra aus Deutschland mit der Busfahrkarte hier angekommen.

Mittwoch machen wir uns gegen halb 10 auf zum „Caminito del Rey“ – Königsweg. Dieser Weg galt mal als einer der gefährlichsten Wege der Welt. Nun ist er aber seit ein paar Jahren neu gebaut worden und gut gesichert. Höhenangst sollte man aber trotzdem nicht haben. Am Startpunkt der Führung gibt es neben einem „schicken“ Helm auch noch Ohrhörer mit deren Hilfe man der englisch sprachigen Führung fast überall gut folgen kann. Außer der Guide ist gerade hinter der nächsten Felsklippe verschwunden. Es gibt super Aussichten und viele Möglichkeiten für atemberaubende Fotomotive.























https://www.relive.cc/view/vYvEK8PYAw6
Auf dem Rückweg fahren wir kurz in Ronda vorbei und überqueren die Brücke zu Fuß.
Am Donnerstag ist für Daniel und Karen ausruhen (Urlaub) angesagt. Eigentlich wollten sie die Rückreise nach Rostock mit dem Vito beginnen. Leider ist der Vito immer noch in der Werkstatt. Daniel bucht noch einen Koffer für die Rücktour am Montag mit dem Flieger nach Hamburg.
Ich mache eine Fahrradtour über den Jakobsweg nach Jerez. Auf dem Hinweg fahre ich zwar die falsche Seite der Autobahn, dafür komme ich ganz dicht am spanischen Wahrzeichen (den Osborne Toros) vorbei. Von Dichtem kann man auch noch den Schriftzug „Osborne“ erkennen. In Jerez angekommen fahre ich an der Wohnung vom letzten Jahr vorbei und genieße auf dem schattigen Platz vorm Alcasar unter den Orangenbäumen meine Verpflegung. Weiter geht es zur Santiago Kirche. Von dort fahre ich den „richtigen“ Weg zurück. Unterwegs muss ich wieder mal feststellen, dass wir in einem für spanische Verhältnisse ungewöhnlich sauberen Stadtteil leben und zum Glück nicht so viel Müll und Plastereste am Straßenrand liegen.















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Freitag ist Daniel erkältet, er hatte gestern schon Kopfschmerzen, doof. In der Apotheke gibt es Halstabletten, hoffentlich helfen sie. Ich hole Andreas mal wieder mit dem Fahrrad von der Arbeit ab. Dabei sehe ich die Ausmaße des Brandes im Park viel deutlicher. Abends ist nach fast 3 Wochen Pause spanisch mit Loli und natürlich auch Flamenco.
Am Samstag ist es sehr bedeckt. Daniel und Karen machen einen Spaziergang. Wir wurschteln im Haus umher und schreiben Tagebuch. Zum Mittag geht es ins Surf House Caffee. Die Nachos und Burger sind hier sehr lecker. Die Kellnerin kündigt uns dort schon den großen Regen an. Mal sehen was davon morgen wirklich unten ankommt.



Es regnet die ganze Nacht bei uns. Dadurch ist es auch ein bisschen kälter. Nach einer kurzen Absprache entscheiden wir uns, unseren letzten Tag zusammen in Jerez zu verbringen. Wir gehen ins Alcazar. Dort ist es total schön. Das Wetter/die Wolken sind sehr interessant. Auf der einen Seite der Burg scheint die Sonne, auf der anderen sind dicke graue Wolken. Wir gehen durch die Stadt. Schon im Alcazar hat es entgegen der Wetterapp zu nieseln begonnen. Vor der Kathedrale steht ein großes Gefährt, was wir nicht zuordnen können. Auf dem Weg zu unserem Auto werden wir von einem richtigen Regenguss überrascht. Erst stehen, wir unter der Dachkante, dann gehen wir in die Bar und trinken was Kleines.





























Abends in der Wohnung gucken wir Tagesschau in der von dem Unwetter in Spanien, besonders im Nordosten, aber auch Madrid etc. berichtet wird. Wir sind froh, dass Karen und Daniel nicht mit dem Bus losfahren konnten (der nun in einer Garage der Werkstatt in Cadiz steht) und somit nicht ins Unwetter gekommen sind. Zum Abschluss grillen wir für jeden ein riesengroßes Stück Entrecote auf der Dachterrasse. Und schon wieder ist eine Woche schnell vergangen. Morgen geht’s für Daniel und Karen nach Hause nach Rostock.







