37. KW vom 11.-17.09.2023
Tarifa/Delfine und Grindwale/Kitesurfer-Strand/Toro Tapas/Wandern Grazalema/Sevilla
Montag muss Andreas wieder arbeiten, aber auch wir (Dörte, Udo und ich) können nicht ausschlafen. Wir verabschieden ihn zur Arbeit und machen uns fertig um gegen 8:30 zu starten. Es geht nach Tarifa zum Wale (Delfine) gucken. Unterwegs ist es ziemlich neblig. Unser schon zweimal genutzter Parkplatz hat schon Winterpause. Ich finde trotzdem in kurzer Entfernung zum Hafen einen Platz für unseren KIA, welcher sich übrigens sehr gut fährt. Wir haben wieder bei der Firma Firmm gebucht. Der deutsche Vortrag ist fast genau der gleiche, wie beim letzten Mal, aber sehr gut gehalten und sehr informativ. Bei der 2-stündigen Ausfahrt sehen wir gemeine Delfine und Grindwale. Die Grindwale kommen auch dicht ans Boot. Auch ein kleiner Wal ist dabei, der sich auf den Rücken dreht. Es ist einfach beeindruckend. In Tarifa gibt es was Kleines zum Essen (leider riecht es an meiner Sitzecke; Udo tauscht nach der Hälfte mit mir) und danach noch lecker Eis (es gab hier 4 Sorbet-Eissorten). Am Kiter-Strand machen wir auch kurz Halt. Es ist cool mit den vielen bunten Kiteschirmen. Abends gibt es gegrillten Fisch (Dorade und Tunfisch). Der Tunfisch könnte als Fleisch durchgehen. In Vorbereitung auf den morgigen Tag merken wir, dass wir die Sherry-Führung bei Caballero nicht in El Puerto, sondern in Jerez gebucht haben. Oje, oje.






















Dienstagfrüh ist Alarm, weil wir kleine Köddel in der Küche und später auch im Wohnzimmer finden. Wir sind alle aufgeregt. Um 10:45 Uhr haben Dörte und ich aber erstmal Saxophon mit Nele. Wir spielen unsere Duos vor. Mal sehen, ob es einen Auftritt beim Musikkaffee gibt. Nele meint, das kriegen wir hin. Die Holzkes und ich putzen einmal die Wohnung durch, wir untersuchen die Köddel, können aber nicht wirklich bestimmen was es ist, sind dann aber soweit beruhigt, dass wir die Köddel nur an den Türen nach draußen gefunden haben. Dörte ruft noch bei Caballero wegen der Führung an und wir bekommen relativ schnell die Bestätigung, dass wir das Geld zurückbekommen. Wir waren wohl nicht die Einzigen. Man sieht es wirklich erst beim genauen Hingucken. Das entspannt mich sehr, da ich heute noch einen Arzttermin habe, den Loli mir besorgt hat. Auch die Männer sind dankbar, da Udo wenig Lust hatte und Andreas weniger Stress wegen der Arbeit hatte. Es stellt sich dann heraus, dass Loli nach mir Termin hat und wir treffen uns im Wartezimmer. Ist schon cool, seinen Übersetzer dabei zu haben. Am Abend treffen wir uns in der vornehmen Gaststätte Toro Tapas. Dörte und Udo haben uns eingeladen, vielen Dank. Es war sehr lecker und schön.










Mittwochfrüh bringe ich die Holzkes zum Flughafen. Sie haben dort ein Auto bestellt und fahren nach Ronda und zur Alhambra. Es war wie erwartet sehr schön. Ich fahre zum Friseur und mein ganzer Körper krabbelt wieder, als die Farbe ca. 10 Minuten auf meinem Kopf ist. Außerdem rütteln sie immer ziemlich doll an einem herum beim Haare waschen. Zu Hause ruhe ich mich aus und bereite mich am Nachmittag auf Spanisch vor. Loli freut sich auch, dass wir uns schon wieder sehen. Spanisch wird langsam besser und auch beim Flamenco lobt sie uns. Wir tanzen übrigens nach den Sevillanischen Regeln.
Donnerstag bin ich total kaputt. Ich mache gegen 7 Uhr kurz Duolingo und schlafe nochmal bis halb 11 ein. Ich verdächtige die Haarfarbe, da es mir immer 1-2 Tage nach dem Färben schlecht geht. Ich entscheide mich, meine Haare nicht mehr zu Färben; mal sehen, habe ja schon wieder einen neuen Termin. Zum Mittag skype ich 1 Stunde mit Sandra, wir haben lange nicht miteinander gesprochen. Am Nachmittag beginne ich den Blog für die letzte Woche bis heute zu schreiben. Ich wollte gern auf der Dachterrasse sitzen, leider ist es zu windig für den Schirm. Im Garten sind zu viel Mücken. Somit sitze ich dann fast die ganze Zeit drinnen. Ralf hat heute Geburtstag, per Videokonferenz sehen wir mal wieder alle aus der Straßburg Familie. Schön, Kontakt zur Heimat zu haben. Abends ruft Christoph an. Wir freuen uns ganz doll. Ab nächsten Montag hat er einen Referendariatsplatz. Andreas holt zu 21 Uhr die Holzkes vom Flughafen in Jerez ab. Kurz nach 22 Uhr sind alle wieder da. Das Tanken für den Leihwagen für Dörte und Udo war wohl noch etwas aufregend.
Freitag hat Andreas frei, schön. Wir stehen gegen 9 Uhr auf und fahren gegen 11 Uhr los nach El Bosque. Heute wird im Naturpark Grazalema gewandert. Zwischendurch ist es ziemlich anstrengend und teilweise auch gefährlich (wir kriechen abschnittsweise den Berg hoch bzw. runter), aber oben angekommen werden wir mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Das Wetter hat sich auch benommen, es hat nicht geregnet. Wir wandern ca. 4 Stunden. Abends geht es in eine super Gaststätte im Puerto Sherry, danach sind wir alle kaputt.



























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Samstag wird ausgeschlafen. Ich spiele mit Dörte Saxophon und Andreas und Udo bauen an der Sattelitenanlage. Nachmittags geht’s ins LUZ Outlet-Center, wir sind nicht wirklich erfolgreich, dafür kauft Andreas für die Antenne und fürs Kabel verlegen etc. ein. Endlich geht’s auch mal zum El Corte Ingles. Wir stellen fest, dass hier irgendwie ein anderer Geschmack in der Mode herrschen muss. In der Cafeteria stärken wir uns kurz, da müssen wir nicht nochmal hin. Wir kaufen im „großen“ Carrefour fürs Grillen ein. Udo und Andreas schaffen es, das Kabel durch den Schacht zu ziehen. Toll, vielen Dank lieber Udo für deine Ausdauer und Hilfe. Danach wird ausgiebig gegessen und getrunken und natürlich geschwatzt. Wir stellen fest, dass wir nicht einmal zum Spielen gekommen sind, aber langweilig war uns nie. Es wird ein schöner letzter gemeinsamer Abend mit Dörte und Udo in El Puerto.



Sonntag wird wieder früh aufgestanden. Heute müssen wir drin frühstücken. Es hat richtig doll in er Nacht geregnet. Wir fahren nach Sevilla und schaffen noch rechtzeitig die Wanderung durch die Altstadt, welche mit bei dem „grünen Hop on Hop off Bus“ angeboten wurde. Unsere Guidin macht es wirklich sehr gut. Leider war die nächste Führung, die auch bei ihr stattfand schon ausgebucht. Somit fahren wir eben Bus, zum Plaza de America und stärken uns beim Mittag. Dörte und ich essen die Empfehlung vom Kellner, Tintenfische. Sie schmecken wirklich lecker. Danach bestaunen wir den Plaza de Espana, einfach wunderschön. Mit dem Bus fahren wir zum Weltausstellungsgelände und finden entweder nicht die richtige Ecke, oder es gibt dort keine schöne Ecke. Beim Pilz sind wir wieder begeistert. Sevilla ist eine sehr schöne Stadt. Wir spazieren über die älteste Brücke und suchen uns eine Gaststätte fürs Abendbrot. Die finden wir dann gegenüber der Universität. Es ist Abschied sagen angesagt. Zwei schöne ereignisreiche Wochen mit vielen Erlebnissen sind vorbei. Wir bringen die Holzkes in ihr Hotel und fahren nach Hause. Morgen früh gegen 7 Uhr geht der Flug nach München Harms. Andreas und ich fallen gegen 23 Uhr müde ins Bett.


































Und noch was Tolles: Unser Daniel hat heute beim Bogenschießen bei der 900er Runde in Hamburg mit 847 Punkten den ersten Platz belegt. Super! Sehr zu beachten ist die 3. Runde mit 295 Punkten (Maximum ist 300).



