40. KW vom 02.-08.10.2023

Sandra/Sanlucar/Cadiz/Muscheln/Mexikaner/ Chipiona/Honigmuseum

Montag machen Maren und Ronny einen Ausflug nach Cadiz. Ich hole Sandra vom Flughafen ab. Wir gehen gleich Tunfischsteak für heute Abend einkaufen und schwatzen natürlich sehr viel. Wir ruhen uns kurz aus. Sandra massiert mich, das ist sehr schön. Dann geht’s mit Stühlen und Schirm zum Strand und wir lassen es uns am leeren Strand gut gehen. Zurück in der Wohnung wird Sandra ausgiebig von den Mücken begrüßt. Abends wird der Tunfisch gegrillt. Sandra verabschiedet sich früh, sie ist ja um 4 Uhr ausgestanden. Wir „verkosten“ bis Mitternacht den Likör von Caballero.

Dienstag früh um 7:30 Uhr haben Maren und Ronny das Taxi bestellt. Ich habe kurz „Tschüss“ gesagt und bin wieder ins Bett und bis kurz vor 10 Uhr nochmal tief eingeschlafen. Sandra hatte es sich schon auf der Dachterrasse gemütlich gemacht. Es gibt Frühstück, es wird viel geschwatzt, wir erörtern Pläne und relaxen. Ich spiele Saxophon. Wir machen uns auf den Weg nach Sanlucar und sehen unterwegs Baumwollfelder. Beim Fotografieren können wir auch die Ernte beobachten, cool. In Sanlucar spazieren wir auf der Promenade und am Strand im Sand. Bei Käffchen und Eis findet Sandra einen neuen Freund, der Hund lässt sich die Flasche gern zuschießen. Wir kommen an der „Villa Loli“ vorbei. 😊 Abends ruhen wir uns aus und Andreas und ich bereiten uns auf unseren Spanischunterricht morgen vor.

Sandras frühe Aussicht

Mittwoch gegen 10 Uhr machen Sandra und ich uns mit dem Bus auf den Weg in die Stadt, wir wollen heute nach Cadiz. Wir kaufen vorsichtshalber Karten für die Fähre und schlendern noch durch El Puerto. Shoppen kann man hier wirklich nicht, bzw. ich habe die Ecke dazu noch nicht gefunden. In Cadiz dagegen gibt es gleich erstmal Turron und kleine Dinge aus Korkeiche. Wir besichtigen alle wichtigen Orte, auf dem Markt wollten wir eigentlich essen, sind aber von der Fülle und den Gerüchen überfordert und kehren in eine kleine Gaststätte außerhalb des Marktes ein. Hm, Fleisch können sie ja gut, aber die Pommes pappig und kein Stückchen Gemüse. Aber wir werden satt. Hinter dem Botanischen Garten warten wir an der Bushaltestelle auf Andreas, der uns abholt, klappt super. Wir fahren über die „große“ Brücke zurück. Sandra ruht sich aus und wir bereiten uns auf Spanisch-Unterricht vor, aber Loli kommt nicht. Nach 10 Minuten Wartezeit fragen wir an, sie sitzt schön zu Hause in ihrem Haus. 😊Wir verschieben den Termin auf Morgen. Andreas hatte uns für heute Abend beim Essen im Mexikaner mit den Kollegen angemeldet. Sandra ist kaputt von der Stadttour und bleibt zu Hause, wir fahren mit dem Auto nach Vistahermosa. Zu siebt lassen wir es uns schmecken (wirklich lecker, es gibt auch Gemüse) und schwatzen übers Essen, Fahrradfahren, Flamenco (angeblich tanzen wir nicht den richtigen Flamenco für diese Region) etc. Lustig, der neue Kollege will den Jakobsweg von Cadiz bis Santiago de Compostella mit dem Fahrrad fahren. Da hatte ich auch mal drüber nachgedacht, von Cadiz bis Jerez habe ich es ja schon geschafft. Im Frühjahr ist die bessere Jahreszeit dafür, mal sehen. Nico bestellt uns noch Plätze in einem schönen Restaurant für Freitag, unseren Hochzeitstag.

So leer habe ich diese Ecke noch nie gesehen.
Überfahrt nach Cadiz
Andreas gelbes Bauwerk

Donnerstag sind wir ein bisschen kaputt. Ich spiele Saxophon und danach machen Sandra und ich die Übungen für den ganzen Körper von Liebscher und Bracht. Sandra hat sich gestern den Hals verspannt/verlegen. Nach einem kurzen Mittagsschlaf machen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang und obwohl wir keine Muscheln mitnehmen wollten, werden unsere Taschen ziemlich schwer. Heute kommt Loli zum Spanischunterricht und danach gibt’s wieder Flamenco. Wir üben die 4. Schrittfolge, macht natürlich Spaß. Nach dem Abendbrot gucken wir ein bisschen Fernsehen, hm so richtig fehlte mir das nicht.

Freitag um 10 Uhr gibt es wieder für Sandra und mich Frühstück auf der Terrasse. Nur ganz früh müssen wir uns eine dünne Jacke anziehen, um 10 Uhr sind meist schon 24 Grad. Wir fahren einkaufen und ich spiele kurz Saxophon. Auf dem Weg zum Strand machen wir Halt im Quilla und essen ein kleines Mittag, schmeckt gut. Am Strand sammeln wir nicht ganz so viele Muscheln wie gestern, aber ganz ohne haben wir es auch heute nicht geschafft. Zum Kaffee gibt Sandra Mandelkuchen und „Tinto Verano con naranja“ für unseren Hochzeitstag aus, lecker. Der Kuchen schmeckt sehr gut und unser Getränk sowieso. Vielen Dank! Nach einem kurzen Nickerchen fahren Andreas und ich zum „Maria Castana – Er Beti“ am Fluss. Ein schönes Restaurant. Andreas Kollege Oskar hatte uns empfohlen, den frischen Tagesfisch zu nehmen. An der Theke mit Fisch auf Eis werden uns die beiden Sorten Fisch gezeigt und wir (ich) sagen zu. Wir bestellen mal wieder Artischoke, die schmecken hier lecker und sind immer weich. Weiß nicht, wie die das hinkriegen. Der Fisch wurde in der Mitte geteilt und gegrillt, und auf einem riesigen Teller serviert. Naja, war ja auch ein riesiger Fisch und er schmeckte auch. Kurz nach 22 Uhr fahren wir weiter in die Stadt, wir wollten noch ins Milwaukee zum Konzert, welches aber leider gecancelt wurde. Wir gehen durch die Stadt und sind wieder davon begeistert, wie viel Leute unterwegs sind.

Unser Hochzeitsgeschenk von Sandra

Samstag früh um 10 Uhr, ich habe noch fest geschlafen, meint Andreas, wir könnten langsam aufstehen. Wir frühstücken und machen uns für die Wanderung in Chipiona fertig. Gleich am ersten Kiosk kaufen wir einen Magneten und es wird uns von einer bekannten Flamencosängerin, welche hier geboren und gelebt hat erzählt. Die Verkäuferin wollte unbedingt ihre Englischkenntnisse anwenden. Wir besuchen den Friedhof, sieht wirklich schön aus, hier steht auch eine große Statue der Sängerin. Der Yachthafen sieht hübsch aus. Hier machen wir erstmal Halt (wir sind die ersten Besucher) und bestellen uns was zu Trinken. Es sitzt sich hier ganz gut. Also bestellen wir auch Essen. Wir gehen durch die Stadt, am Leuchtturm, an der Verkehrszentrale, der Kirche und am Strand entlang. Es gibt einige schöne Stellen hier, aber auch andere. Abends grillen wir auf der Dachterrasse. Da wir morgen früh raus müssen, geht’s gegen 22 Uhr ins Bett.

Verkehrszentrale

Sonntag früh klingelt uns der Wecker munter. Wieder ist eine Woche schnell vergangen, Sandra fliegt zurück nach Deutschland. Wir bringen sie zum Flughafen und fahren danach ins Honigmuseum, welches uns Loli gestern empfohlen hat. Es ist ein wirklich schön angelegter Ort zum Verweilen. Der Saft (Smoothie) schmeckt sehr gesund. Wir präsentieren Loli unsere Beute übers Handy, Honig und Oliven. Nach dem Mittag wollen wir uns kurz ausruhen und machen den Fernseher an, es läuft gerade MARE TV über Rostock und Warnemünde. Natürlich kann man dabei nicht schlafen. Wir telefonieren kurz mit Dörte und Udo, sie sind gerade mit den Oldags unterwegs, schön alle zu sehen. Aber es sieht kalt aus, den Anziehsachen nach zu beurteilen. Wir gehen schnell bei 30 Grad an den Strand spazieren. Bald werde ich auch wieder frieren. Unsere Hausaufgaben für den Spanischunterricht morgen haben wir auch schon fertig. Abends wird unser Restgemüse auf der Dachterrasse gegrillt und wir gucken den aktuellen Tatort.