41. KW vom 09.-15.10.2023
Flamenco/Loli und Willi/Atlantik/Mallorca
Montag früh sind wir beide um 5 Uhr munter. Schreibe gegen 7 Uhr den Blog weiter, Andreas ist los zur Arbeit. Gegen 11 Uhr stelle ich fest, dass ich meinen Friseurtermin um 10 Uhr vergessen habe. Naja, Farbe wollte ich ja eh nicht mehr haben, trotzdem doof. Ich spiele ausgiebig Saxophon und fange langsam an, ein Paar Sachen für Freitag zusammen zu packen. Am Freitag geht’s für uns beide nach Mallorca zur Rennrad-/Gourmetreise. Darauf freuen wir uns. Allerdings geht es für mich danach direkt nach Rostock. Schon irgendwie komisch. Wahnsinn, wie schnell ein halbes Jahr vergeht. Da Loli mir/uns sehr, nicht nur beim Spanischlernen, sondern auch bei Alltagssachen geholfen hat, möchten wir sie und ihren Mann zum Essen einladen. Ich schreibe einen spanischen Text für Loli, den ich beim Spanisch vorlese. Sie freut sich sehr darüber und meint, sie hätte ihrem Mann auch schon viel von uns erzählt und es macht ihr Spaß mit uns zu lernen und uns zu helfen. Schön, wir verabreden uns für ein Restaurant und die Details werden am Dienstag besprochen, da haben wir wieder Spanisch (für mich das letzte Mal). Natürlich tanzen wir wieder Flamenco, ich befürchte wir werden die Schritte sehr schnell wieder vergessen.
Dienstag früh werden wir von den lauten Nachbarn geweckt, sie waren lange nicht hier. Ich habe das letzte Mal online Saxophonunterricht. Mein nächster Termin ist wieder live. Füge danach ein paar Bilder in den Blog ein, ist schön zu sehen, wo man überall war. Ich telefoniere über eine Stunde mit Dörte und übe danach Spanisch. Andreas kommt mit einem Brief rein, wir haben Post aus Rostock (von Dörte und Udo) und einen neuen Magneten für die Dunstabzugshaube. Wir haben mit Loli Spanisch und bestellen zusammen das Restaurant in Valdelagrana. Hier waren wir im vorigen Jahr das erste Mal gut essen, eine Bodega. Es wird wieder Flamenco getanzt.




Mittwoch spiele ich Saxophon und packe es dann ordentlich zusammen. Am Nachmittag verpacken wir es im Paket mit viel Verpackungsmaterial und Andreas bringt es zum SEUR, nach einer aufregenden Bestellung des Paketscheines im Internet. Im Internet konnte man nur Paketscheine zur Abholung vom Haus buchen. Es kommt sicher gut an. 😊 Ich mache einen langen Strandspaziergang. Das Wasser ist mal wieder richtig blau und es sind keine großen Schiffe, nur Segelboote auf dem Wasser, total schön.




Um 21 Uhr treffen wir uns mit Loli und ihrem Mann Willi am Restaurant. Es ist ein lustiger Abend. Willi möchte auch lieber Fleisch essen. Wir bestellen den gleichen Salat und das Rinderfilet wie im vorigen Jahr. Lecker. Wir lernen den spanischen Trinkspruch: Nach oben, nach unter, in die Mitte und rein. Die spanische Version muss ich gelegentlich nachfragen. Gegen 23 Uhr gehen wir weiter in eine andere Bar. Wir gehen zusammen zurück zu unseren Autos und stellen fest, dass wir direkt neben einander stehen. 😊


Donnerstag früh gegen 8 Uhr werde ich mit dem Dienstplan fürs nächste Jahr geweckt. Nach meinem letzten Frühstück im Garten checken wir uns für die Flüge morgen und auch schon für mich nach Berlin nächsten Freitag ein. Wir machen die Wohnung winterfest und räumen auf. Nachmittag geht’s zum Strand, mit Stühlen. Wir baden ausgiebig im Atlantik. Heute ist Feiertag in Spanien. Das merkt man, der Strand ist wieder voll, gestern war ich fast allein. Die Koffer werden gepackt und wir grillen auf der Dachterrasse. Es ist ein sehr, sehr komisches Gefühl. Gut, dass wir erstmal zusammen nach Mallorca fahren.


Um halb sieben klingelt am Freitag der Wecker. Es geht los nach Mallorca. Wir sind so schnell in Jerez auf dem Flughafen, dass Andreas warten muss, da der Parkplatz erst ab 8 Uhr gebucht ist. Es klappt alles perfekt, wir starten super pünktlich 9:45 Uhr.








Am Flughafen Palma werden wir von den beiden Guides Dieter und Jürgen begrüßt, wir schwatzen bis die Schweizer kommen. Um 13 Uhr können wir schon Martina und Harald begrüßen, schön. Wir bekommen gleich unser Zimmer, eine sehr schöne Juniorsuite im ehemaligen Maultierstall. Unseren Zimmernamen können wir uns nicht merken: GARROVER.

Um morgen gut starten zu können erhalten wir die Rennfahrräder, es werden die Pedalen angebracht und die Sattelhöhe angepasst. Irgendwie habe ich ein seltsames Gefühl mit meinem Rad. Ich habe einen 48-er Rahmen, aber die Räder sind nur 26. Bei diesem Rad würde auch nichts anderes passen. Naja, ich versuche es. Dann gehts gleich in den Pool. Um 18 Uhr macht der Hausherr eine Führung in und ums Hotel. Danach gibt es eine kleine Weinverkostung mit Tapas, bevor wir das 5 Gänge Menü zum Abendessen genießen.



Samstag gegen 10 Uhr machen wir uns mit der Genießertour auf den Weg. Nach knapp 7 km hat Jürgen, unser Guide, einen Speichenbruch. Gut, dass wir Sebastian anrufen können, er bringt uns ein neues Hinterrad. In der Wartezeit mache ich mit Martinas Rad eine Probefahrt, sie hat ein 53-er Rahmen. Das fährt sich wirklich viel angenehmer. Da ich ein kleines bisschen kleiner bin als Martina, bestelle ich bei Sebastian ein 51-er Rahmen. Wir fahren weiter zum Aussichtspunkt am Wasser und machen in Pollenca Halt zum Essen. Am Eingang von Alcudia ist Jürgen falsch abgebogen, das sorgte für ein paar extra Kilometer. Echte Radsportfans wurden dafür mit dem Überholvorgang der deutschen Weltmeisterin Emma Hinze belohnt. Am Supermarkt hatten wir sie wieder ein. Auf der Rücktour haben wir noch einen Platten. Wieder gut im Hotel angekommen, empfängt mich Sebastian schon mit dem neuen Rad, toll. Wir bauen die Pedalen um und ich mache gleich eine Probefahrt. Geht wirklich viel besser. Ich wünsche mir noch den Sattel vom vorigen Rad, der war wirklich gut. Nach einer kurzen Pause weckt Andreas alle am Pool mit einer „La Bomba“ auf. Wir machen Fotos im Pool und ich gehe noch einmal in die Sauna. Dort gibt es Mentholkristalle als Trockenaufguss und grünen Tee-Aufguss. Gegen 20 Uhr fahren wir mit dem Bus (vorne sitzen ist schon aufregend) nach Llubi ins DAICA Restaurant und werden mit edlen Menügängen verwöhnt. Ein sehr schöner Abend/Morgen.














Schon Samstag im Restaurant wird zwischendurch immer zum Wetter geguckt. Um 8 Uhr am Sonntag sendet Dieter die Nachricht, dass heute alle Touren ausfallen. Es regnet ziemlich doll. Um 9 Uhr sind wir die letzten beim Frühstück. Es wird viel geschwatzt. Gegen halb 11 machen wir uns auf den Weg zur Tropfsteinhöhle. Diese ist wirklich wunderschön. Natürlich ist mein Fotoapperat und mein Handy schnell wieder leer… Da muss Andreas Handy her. Mit Martina und Harald wandern wir durch den Fonts Ufanes, ein Wildpark mit sprudelnden Wasserquellen bei Starkregen. Wir finden zwar, dass es schon sehr viel geregnet hat, aber es reicht noch nicht für dieses Naturphänomen aus. Trotzdem war es eine schöne Wanderung. Zurück im Hotel ruhen wir uns aus, ich gönne mir ein leckeres Stück Mandelkuchen und um 18 Uhr gibt es schon wieder Abendessen. Martina hat schon eine Liste fürs nächste Jahr gemacht (wir wurden gleich bei der Ankunft in die Gruppe fürs nächste Jahr aufgenommen). Dies Liste übergeben wir Dieter nach dem Abendessen mit der Ansage: Das sind die Leute, in dieser Zeit wollen wir und dich und die anderen drei Guides…und bitte kein Hotel, in dem wir schon waren. Dieter ist total gerührt. 🙂 Es ist schon ein besonderes Gefühl.



























